Kaffee

Alles über Kaffee

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Kaffees. Von seiner Entdeckung bis zur richtigen Zubereitung, hier schnuppern Sie Kaffeehausatmosphäre und erfahren alles über Ihr Lieblingsgetränk.
 

Brühmethoden und -temperatur

Kaffee - Brühmethoden und -temperatur

Die Braun Kaffeemaschinen verwenden die automatische Filtermethode. Sie bietet viele Vorteile und ist vor allem praktisch. Obwohl die ersten elektrischen Kaffeemaschinen für den Hausgebrauch erst 1954 auf den Markt kamen, wurde die entscheidende Entdeckung bereits 1908 gemacht. Jahrhundertelang wurde Kaffee gekocht. Aber eine gewisse Frau Bentz aus Dresden in Sachsen hatte genug von Kaffee, der durch zu langes Kochen bitter geworden war. Sie durchlöcherte eine Metalltasse, legte sie mit Löschpapier ihres Sohnes aus und goss kochendes Wasser über den gemahlenen Kaffee. So erfand Sie den Kaffeefilter.

In einem Jahrhundert hat sich die Filtermethode weiterentwickelt. Die Braun CaféHouse-Kaffeemaschinen haben beispielsweise ein Schnellbrühsystem, das dafür sorgt, dass das Aroma dem gemahlenen Kaffee bei der idealen Brühtemperatur schnell, gleichmäßig und gründlich entzogen wird. Nichts könnte praktischer oder besser sein.

Die Temperatur und Brühzeit sind ausschlaggebend für eine hervorragende Tasse Kaffee. Die Forschung hat gezeigt, dass die beste Brühtemperatur bei 90-96° C liegt. Die richtige Brühtemperatur sorgt für den bestmöglichen Aromaschutz und die optimale Geschmacksentfaltung. Während viele Kaffeemaschinen eine zu niedrige Brühtemperatur haben, sorgt die CaféHouse Serie von Braun für die ideale Wassertemperatur beim Kontakt mit dem gemahlenen Kaffee.

Die Extraktionsrate ist entscheidend für den höchstmöglichen Geschmack und die Brühzeit für einen perfekt ausgewogenen Geschmack. Zu lange gebrühter Kaffee wird bitter. Die CaféHouse Kaffeemaschinen von Braun wurden speziell entwickelt, um für den richtigen Brühzyklus zu sorgen.

Man trinkt Kaffee bei einer Temperatur zwischen 60-70° C. Übrigens: Wenn man sie über eine halbe Stunde lang warm hält, schmeckt auch die beste Tasse Kaffee nicht mehr.
 

Je frischer desto besser

Kaffee schmeckt am besten, wenn er unmittelbar vor dem Aufbrühen frisch gemahlen wurde. Vakuumverpackte Kaffees können durchaus genauso frisch sein, aber sobald Sie die Packung öffnen, beginnt der Kaffee leider, durch die Berührung mit Licht und Luft sein Aroma zu verlieren.

Idealerweise sollten Sie Ihre Kaffeebohnen jeweils wöchentlich kaufen, sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter an einem dunklen Ort aufbewahren und die benötigte Menge erst unmittelbar vor Verbrauch mahlen. Wenn Sie die Bohnen mahlen, verwenden Sie am besten eine moderne elektrische Kaffeemühle wie die Braun CaféSelect. Ihr Steinmühlensystem sorgt für eine minimale Erwärmung während des Mahlens, sodass die negativen Auswirkungen auf das Aroma minimiert werden.

Wie grob sollte man Bohnen mahlen? Werden sie zu fein gemahlen, schmeckt der Kaffee bitter, bei zu grober Mahlung ist der Kaffee schwach, da den Bohnen nicht das volle Aroma entzogen werden kann. Mittelfein gemahlener Kaffee ist für die Kaffeemaschine am besten. Eine Entschädigung für den zusätzlichen Mahlaufwand bietet der einzigartige Knopf an der Maschine zur automatischen Filterfreigabe – so lässt sich der Filter leicht entfernen und wieder einsetzen und kippt nicht um, wenn man ihn auf der Arbeitsfläche abstellt.
 

Die Geschichte des Kaffees

Kaffee - Geschichte

Es ranken sich zahlreiche Legenden um die Entdeckung des Kaffees. Am weitesten verbreitet ist diejenige, dass etwa um das Jahr 600 nach Christus ein Ziegenhirte in den Bergen Äthiopiens bemerkte, dass seine Ziegen herum tanzten, nachdem sie einige Beeren gefressen hatten. Er probierte selbst die Beeren und fühlte sich belebt.

Mönche aus einem nahe gelegenen Kloster dachten, die Bohnen könnten sie während ihrer nächtlichen Gebete wach halten, und der Ruhm des Kaffees begann sich zu verbreiten. Arabische Händler brachten Kaffee auf die Arabische Halbinsel, wo die Bohnen für ein Getränk namens „qahwa“ in Wasser gekocht wurden – der Ursprung des Wortes “Kaffee” in vielen Sprachen.

Die jüngere Geschichte des Kaffees beruht eher auf Tatsachen als auf Legenden. Da Kaffee ursprünglich ein Getränk der Muslime war, musste er lange um seine Akzeptanz in Europa kämpfen, bis Papst Klemens VIII ihn im Jahr 1600 “taufte”. Europas erstes Kaffeehaus öffnete 1645 in Venedig, nicht in Wien. Die Wiener Kaffeehausszene geht erst auf das Jahr 1683 zurück – nachdem die Stadt von der Türkenbelagerung befreit und die Angreifer geschlagen waren, nutzten die Einheimischen die zurück gelassenen Säcke mit Kaffee.

90% des weltweit angebauten Kaffees stammt heute von einem Setzling, den ein französischer Marineoffizier 1723 von den Holländern stahl, die als erste auf Ceylon und Java Kaffee für kommerzielle Zwecke anbauten. Ironie der Geschichte: die Holländer selbst hatten ihre erste Kaffeepflanze 1690 aus dem Hafen von Mocha im Jemen geschmuggelt.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind seit der Boston Tea Party im Jahr 1773, als Kisten voll Tee in einer Protestaktion gegen die hohen Steuern, die das britische Parlament den nordamerikanischen Kolonien auferlegte, ins Hafenbecken geworfen wurden, eine Nation von Kaffeetrinkern. Es war patriotisch, Kaffee statt Tee zu trinken.

In der kaffeedurstigen Zeit in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man den Ausdruck, “für eine Tasse Kaffee sterben” einmal sogar wörtlich nehmen: mehrere Menschen wurden bei einem Schusswechsel zwischen Kaffeeschmugglern und Zöllnern an der deutsch-belgischen Grenze getötet.

Heutzutage ist das Kaffeeangebot nicht so knapp. Es ist eine wesentliche Antriebskraft des Welthandels, denn Kaffee ist die zweitwertvollste legal gehandelte Ware der Welt und erzielt einen Umsatz von fast US-$9 Mrd. pro Jahr.
 

Sie bekommen das, wofür Sie zahlen

Kaffee - Sie bekommen das, wofür Sie zahlen

Wenn der teuerste Kaffee der Welt bis zu EUR 1.000 pro Kilo kosten kann, dürfen Sie nicht erwarten, dass ein billiges Produkt Ihnen einen Hochgenuss bietet. Beim Kaffee hängen Qualität und Preis eng zusammen, und guter Kaffee ist sicherlich kein teurer Luxusartikel. Da man pro Tasse nur 6-7 g (einen gehäuften Kaffeelöffel voll) braucht, müsste man auch für den teuersten Kaffee der Welt nur EUR 6-7 pro Tasse zahlen – nicht mehr als für einen Verdauungsschnaps in einem guten Lokal.

Die Qualität des Kaffees hängt hauptsächlich von der verwendeten Kaffeebohne (Arabica oder Robusta) und dem Ursprungsland ab. Aus Arabica-Bohnen – 70% der Weltproduktion – wird Kaffee von besserer Qualität mit überlegenem Geschmack und gutem Aroma hergestellt. Robusta wird vielfach für Kaffeemischungen und Instandkaffee verwendet. Einige der besten Kaffees der Welt kommen aus Ostafrika, Mittelamerika und Indonesien.

Welchen Kaffee Sie wählen ist letztendlich eine persönliche Entscheidung, die von Ihrem individuellen Geschmack abhängt. Vielfalt macht Ihr Kaffeeerlebnis sicherlich interessanter – und egal welche Sorte Sie wählen, Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Braun Kaffeemaschine für den reinsten, authentischsten Geschmack sorgt.